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Dem Wohnungsmangel kann abgeholfen werden,

wenn man sich die vielen guten Ideen zu eigen macht, die in diesem lesenswerten Text "Kirche baut Wohnungen an sozialen Brennpunkten" enthalten sind:

"Das Vorkaufsrecht der Kommunen könnte gestärkt werden. Bisher beträgt die Frist dafür nur zwei Monate: Das ist für die internen Abläufe der Kommunen viel zu kurz. Ferner könnte es den Kommunen erleichtert werden, partielle Preisbindungen bei neu zu schaffendem Wohnraum vorzuschreiben. Bei der Veräußerung von Grundstücken könnten die Kommunen verstärkt zu Konzeptvergaben übergehen. Hier erhält nicht der Bieter mit dem höchsten Gebot den Zuschlag, sondern derjenige, der - vereinfacht gesagt - die meisten Kindergärten baut. Auch Genossenschaften oder sozialorientierten Unternehmen können so zum Zuge kommen. Die Höhe der Grunderwerbsteuer könnte bei kurzfristigem Halten höher angesetzt werden und bei Ersterwerb von Grund und Boden niedriger. Bodenwertsteigerungen, die auf neu geschaffenen Baurechten basieren, könnten die Verpflichtung nach sich ziehen, finanziell zur Infrastruktur beizutragen. Gewinne sind legitim. Aber die Allgemeinheit sollte auch profitieren."

 

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