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 Lieber gleichberechtigt als später! Deutscher Frauenrat – Lobby der Frauen

Willkommen

Herzlich willkommen auf unserer Website! Wir haben einige Besonderheiten, die für Sie vielleicht auch interessant sind:

Garten Mühlhausen

Impressionen aus unserem Garten

Die "Kostenargumentation" sollte

im Blick auf grundlegende Rechte immer wieder neu mit einem Fragezeichen versehen werden. Denn: >>Einige Fakten im Zusammenhang mit der Ermordung von über 300.000 chronisch kranken und behinderten Menschen wurden benannt, so auch das Argument für die Morde, dass der Staat sich diese "Kostenfaktoren" nicht leisten könne. Da horchte ich auf und dachte daran, dass die Kosten auch in der gegenwärtigen Debatte um das Bundesteilhabegesetz angeführt werden, um behinderten Menschen ihre Menschenrechte vorzuenthalten.<< (Dr. Sigrid Arnade in einem Dokument von kobinet vom 30.8.2016 hier).
Menschenrechte gelten für alle Menschen. Das gilt für den Bereich der Gesundheit genauso wie für andere Grundrechte!

 

Gefahren an der Bahnsteigkante

Da ich durch einen Zeitungsaritkel der Neuen Westfälischen auf die Sicherheitsproblematik an Bahnsteigen gestoßen bin und dazu recherchierte, fand ich einige Hinweise im Internet:

Wer der Meinung ist, es sollte mehr für die Sicherheit an Bahnsteigen getan werden, kann sich nun gerne mit meiner Petition zu diesem Thema auseinandersetzen. Jeder Tote und jeder Verletzte, der durch unzureichende Sicherheit an Bahnsteigen zu beklagen ist, ist einer zu viel! Wer das Gleichnis vom barmherzigen Samariter verstanden hat, sollte nicht wegsehen, sondern mit überlegen, wie man die Sicherheit an Bahnsteigen verbessern kann (auch wenn das evtl. Geld für den Steuerzahler kostet). Eine Politik, die nach Werten fragt, sollte die Sicherheit von Menschen (auch wenn es "nur Betrunkene" sind) im Blick haben...

warum ich keine Messenger bzw. Whatsapp mag,

liegt an Warnungen wie dieser:

http://www.mimikama.at/allgemein/agb-whatsapp-nutzung-unmoeglich/

Der Datenschutz ist mir als Pfarrerin besonders wichtig. Wenn Messenger, Social-Media-Software usw.... Rechte im Blick auf die Telefonbücher auf dem Handy/Smartphone verlangen, ist das für mich genügend Grund, mich dieser Mode zu verweigern. Schließlich geht es niemanden etwas an, wer zu mir wegen eines seelsorgerlichen Gesprächs kommt...

Petition: Mehr Sicherheit an Bahnsteigen

Vor kurzem habe ich eine neue Petition gestartet zum Thema "mehr Sicherheit an Bahnsteigen". Sie können sowohl auf der Website von openpetition direkt, mit einer Unterschriftenliste (kann man bei openpetition herunterladen und ggf. mir per Post an die Adresse im Impressum schicken - ich scanne dann die Bögen und lade sie hoch) oder sie können auch hier unten unterschreiben. In meinem Aufwind-Blog fasse ich die Berichterstattung (bis 26.8.2016 gab es zwei Artikel in der Neuen Westfälischen Zeitung) und neue Infos zur Petition zusammen. Hier habe ich ebenso eine Übersicht an Medienbeiträgen zu diesem Thema erstellt.
Hier habe ich einen Artikel über das "Kostenargument" gebloggt, weil ich es interessant finde, wie immer wieder damit gegen Menschenrechte und grundlegende Sicherheitsinteressen angeblich andere Prioritäten gesetzt werden müssen - dabei könnte der Staat mit seiner Steuer- und Haushaltspolitik gut andere Schwerpunkte setzen...

 

Danke für Ihre Teilnahme / Interesse!

Wetter Mühlhausen

Hier die aktuelle Wetterprognose...

unwissenschaftliche Theorien und Populismus

führen dazu, dass Menschen diskriminiert werden, in dem man ihnen pauschal z.B. ein hohes HIV Risiko etc... unterstellt. Darum ist es wichtig, sachlich und nüchtern wissenschaftlich evidenzbasierte Studien zu erstellen, die hohe Qualität im Blick die Reflexion von Bias und Confoundern haben. Cochrane und Co. sowie eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Epidemiologie sind dafür hilfreich. Mehr dazu in meinem Blog - z.B. in den Artikeln

Wem das zu abstrakt oder zu ausführlich ist, der findet in diesem Artikel des LSVD wichtige Hinweise am Beispiel von Blutspende-Möglichkeiten durch homosexuelle Menschen. Wer das liest merkt schnell, dass man Thema "HIV" und Risiken durch Geschlechtskrankheiten sachlich besprechen sollte und nicht dem Spiel von Politikern im Wahlkampf überlassen sollte. Auch transsexuelle Menschen leiden unter unsachlicher Verallgemeinerung im Blick auf HIV-Risiken, daher ist dieses Thema ein Thema, das alles LSBTTIQ betrifft!
 

Feminismus

gilt ja in manchen evangelikalen Kreisen als Feindbild - dabei täte es Christen gut, sich auch mit den Aspekten der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen, die feministische TheologInnen schon seit Jahren aufgezeigt haben. Wer die Handschriften des Neuen Testaments genauer untersucht, stellt in der Tat fest, dass aus "Junia" ein "Junius" gemacht wurde und die Geschichte einer Frau dadurch unsichtbar wurde.
Gut, wenn es im Fernsehen nun dazu eine Dokumentation "Jesus und die verschwundenen Frauen" gibt und man diese bei Phoenix am Di. 29.3. um 19.15 Uhr sehen kann.
Wie Jesus mit Frauen umging und welche Rolle sie bei ihm spielten, kann man in einem gut verständlichen Audio-Vortrag von Dr. Thomas Popp (er promovierte im Neuen Testament) hier hören.
Gender Mainstreaming sollte jedenfalls kein Feindbild sein oder werden - vielmehr ist es Aufgabe von Christinnen und Christen zu fragen, was in der Geschichte des Christentums dazu führte, dass Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt wurden. Bis heute gibt es für gleiche Arbeit Lohnunterschiede (daran erinnert der Equal Pay Day...) und noch gravierender fallen die Unterschiede bei den Renten aus.
Der Gott der Bibel ist ein Gott, dem Recht und Gerechtigkeit wichtig sind (vgl. z.B. Mt 5,6.10; Mt 23,23; Lk 18,1ff; 2 Kor 7,2; Hebr 6,10 usw...)  - und wer deshalb gegen Gleichberechtigung (vgl. Gal 3,26-28) argumentiert, kann sich nicht auf den Gott der Bibel berufen. Es ist auch Unfug, so zu tun, als sei das Thema Gleichberechtigung gar nicht mehr ein Problem - das zeigen die Fakten zum Thema "Lohngleichheit" im Blick auf das Verhältnis von Frauen und Männern oder im Blick auf Minderheiten...

Hier wäre der Gesetzgeber gefragt,

das Thema "Berufsunfähigkeitsversicherung" nicht dem privaten Markt allein zu überlassen, sondern für Menschen, die eine Vorerkrankung hatten und angeben müssen, auch einen Zugang zu diesen Versicherungen zu ermöglichen. Dann wären vielleicht viele Menschen heute noch am Leben und der Pilot Andreas Lubitz hätte umschulen können bzw. keine Existenzangst mehr haben müssen (bei einer Depression sicherlich auch ein sehr belastender Faktor):

"Er [Lubitz] hatte keine Berufsunfähigkeitsversicherung, die konnte er auch aufgrund seiner Vorerkrankung nicht abschließen bzw. nur zu sehr teuren Konditionen."

Quelle: Tagesschau, 24.3.2016

Daher ist es m.E. nötig, dieses Thema in die politische Diskussion einzubringen und auf die Agenda auch in den Redaktionen beim Fernsehen, Radio und Presse zu setzen. Vielleicht könnte man ein Interview mit einem Depressions-Experten führen, ob so ein alternatives Szenario bei Menschen mit Depression hilfreich ist (und solche Taten vermutlich deutlich unwahrscheinlicher würden).

 

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